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Pflegetagegeldversicherung

 

Eine gezielte Vorsorge nimmt heute in nahezu allen Bereichen einen hohen Stellenwert ein. Nicht ausgenommen davon ist der Bereich der Pflege. Mit einer privaten Zusatzversicherung kann die Pflegepflichtversicherung für gesetzlich wie auch für privat Versicherte sinnvoll ergänzt werden. Schließlich werden die Pflichtleistungen im Pflegefall lediglich einen Teil der Kosten abdecken.

 

 

 

Für wen ist eine Pflegetagegeldversicherung geeignet?

Grundsätzlich kann jeder Mensch die Vorzüge dieser privaten Zusatzversicherung nutzen. Tritt der Ernstfall ein und der Versicherte wird zum Pflegefall, wird der vertraglich vereinbarte Tagessatz ausgezahlt, um die Kosten ganz oder wenigstens teilweise zu decken. Jedoch zahlen die meisten Versicherer erst den vollen Satz, wenn die Pflegestufe drei vom medizinischen Dienst attestiert wird. In der Regel gibt es von der Versicherung weniger für die Pflegestufen eins und zwei. Einige Versicherungen reduzieren die Leistungen dann, wenn ein pflegebedürftiger Mensch nicht in einem Heim, sondern zu Hause versorgt wird. Die Vertragsbedingungen für die Pflegetagegeldversicherung sollten daher frühzeitig überprüft werden.

 

Welche Bedingungen gelten beim Vertragsabschluss?

Wenn Sie für den späteren Ernstfall vorsorgen wollen, sollten Sie nicht zu lange damit warten. Die Pflegetagegeldversicherung rechnet sich nur dann, wenn Sie als Antragsteller nicht älter als 55 Jahre sind. Die Gesundheitsfragen eines Versicherungsantrags für die Pflegetagegeldversicherung müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Wer nicht bei der Wahrheit bleibt und Vorerkrankungen verschweigt, muss im Leistungsfall mit einer Zahlungsverweigerung der Versicherung rechnen. Je älter ein Antragsteller für eine Pflegetagegeldversicherung ist, desto schwieriger kann es werden, durch die Gesundheitsprüfung zu kommen. Bewertet die Pflegetagegeldversicherung die Risiken eines Antragstellers als zu hoch, drohen entweder Risikozuschläge oder gar eine Ablehnung.

 

 

 

Wer zahlt, wenn die Pflichtversicherung nicht ausreicht?

Wollen Sie auf eine private Zusatzversicherung für den Pflegefall verzichten und lediglich auf die Leistungen der Pflegepflichtversicherung zurückgreifen, müssen im Zweifelsfall Ihre Kinder die Differenz zu eventuell höher anfallenden Kosten tragen. Verfügen Ihre Kinder über ein ausreichend hohes Einkommen, werden zwar die Sozialämter zunächst in Vorkasse gehen, doch müssen sich die Kinder eines pflegebedürftigen Menschen auch auf Rückforderungen einstellen. Zwar wird auch ein sogenanntes Schonvermögen berücksichtigt, doch nicht selten müssen die nächsten Angehörigen einen Teil der Pflegekosten selbst tragen. Mit einer Pflegetagegeldversicherung erweitern Sie den finanziellen Spielraum für eine Pflege, ohne Ihre Familie in Anspruch nehmen zu müssen.

 

Was kostet der Zusatzschutz durch die Pflegetagegeldversicherung?

Je früher Sie eine Police abschließen, desto niedriger fallen in der Regel die Beiträge aus. Gesundheitsbedingte Risiken treten mit zunehmenden Jahren häufiger auf und erhöhen die Kosten. Sind Sie beim Vertragsabschluss etwa Mitte 40, bekommen Sie eine Police bereits für rund 40 Euro monatlich. Warten Sie damit zehn Jahre, erhöhen sich die Beiträge bereits auf rund 65 Euro.